Kinderschwimmweste / Rettungsweste

Kinder und Jugendliche müssen beim Wassersport eine Kinderschwimmweste tragen. Unabhängig davon, ob Kinder selbst segeln, angeln und rudern oder unter Aufsicht mitgenommen werden. Bei jedem Wetter ist das Anlegen einer Kinderschwimmweste auf dem Boot oder Segelschiff Pflicht. Dies gilt bei kleinen Segelbooten genauso wie an Bord einer großen Yacht. Eltern und Aufsichtspersonen sind gleichermaßen für die Sicherheit der Kinder verantwortlich. Dazu gehört eine funktionstüchtige Ausrüstung mit Kinderschwimmwesten. Automatische Kinderschwimmwesten mit Auslösekartusche müssen ferner regelmäßig gewartet und mit zusätzlich mit einem offiziellen Prüfzeichen dokumentiert werden.

Bei der Anschaffung einer Kinderschwimmweste, die als Rettungsweste fungiert, hat die Auswahl zwischen einer automatischen Rettungsweste speziell für Kinder und den herkömmlichen Feststoffwesten. Eine Ausnahme bilden hier unter dreijährige Kleinkinder: hier sind automatische Rettungswesten nicht empfehlenswert und können das Kind beim Auslöseverfahren gefährden.

Letztes Update am 15. Dezember 2019 05:48

Rettungsweste für Kinder

“Die Kinderschwimmweste muss zwingend dem Körpergewicht und der Größe des Kindes entsprechen.”

Wegen dem schnellen Heranwachsen der Sprösslinge ist bei der Anschaffung auf eine körpergerechte Kinderschwimmweste zu achten. Zu große Westen bieten keinen ausreichenden Halt, zu kleine hingegen zu wenig Antriebskraft, um im Rettungsfall genügend Sicherheit zu bieten.

Eine hochwertige Kinderschwimmweste wird aufwändig konstruiert und bietet eine maximale Sicherheit unter jeder Wetterbedingung. Die Kinderschwimmweste entsprechen den üblichen und aktuellen CE-Normen und sind geprüft.

Der Auftriebskörper der automatischen Kinderschwimmwesten ist kindgerecht dem Körper angepasst und geteilt. Durch PE-Schaum mit geschlossenen Zellen ist der Auftrieb auch bei einer Beschädigung der Hülle stets gewährleistet. Ein großer Kragen mit verstärktem Auftrieb sorgt für den entsprechenden Ohnmachtsschutz. Der Kopf fällst dabei nicht unter Wasser, sodass auch ein hilfloses und bewegungsunfähiges Kind nicht ertrinkt. Gerade für Kinder ist ein fester Sitz und gleichzeitiger Bewegungsfreiheit wichtig.

Der Bauchgurt oder Brustgurt sind gut und zügig einstellbar. Der Verschluss ist geschützt vor unbeabsichtigtes Öffnen. Ein Gummizug in der Taille sorgt meist für den festen Sitz und ein verstellbarer Schrittgurt verhindert das Hochrutschen der Weste.

Im Notfall ist eine integrierte Bergeschlaufe und Haltegriff im Rücken die beste Möglichkeit, eine Person sicher aus dem Wasser zu ziehen. Zusätzlich lässt sich eine hochwertige Kinderschwimmweste mit Seenotpfeife und Seenotlicht weiter ausrüsten.

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